So

14

Feb

2016

Ist die Deutsche Bank Aktie ein Schnäppchen?

Deutsche Bank (Quelle: Finanzen100)
Deutsche Bank (Quelle: Finanzen100)

Chance oder nicht?

 

Der Aktienkurs der Deutschen Bank möchte unbedingt in den Süden und hat nun Kurse erreicht, die tiefer liegen als zu Zeiten der Lehman Krise. Wenn Aktien namhafter Unternehmen dermaßen fallen, zieht es irgendwann die sogenannten Schnäppchenjäger an. Man sagt doch, günstig kaufen und teuer verkaufen. So einfach ist die Regel an der Börse. 

 

Das dachten sich wahrscheinlich viele Leute, die die Aktie am letzten Freitag um knapp 13% in die Höhe hievten. Also Zeit um auf den gerade losgefahrenen Zug zuzusteigen?

Es ist wahr, die besten Gewinne macht man wenn man Umkehrpunkte erwischt allerdings es ist eine Kunst herauszufinden, ob es sich um einen sogenannten Pivot Point handelt oder nicht. Nicht nur Kunst, es ist auch Wissenschaft, Philosophie und Alchemie. 

 

Soros schrieb im Rahmen seiner Theorie über Reflexivität dazu, dass zu jeder Zeit ein sich selbst verstärkender Trend sich umkehren kann. Dazu müsste es ein historisches Ereignis geben.

Gab es das? Die Käufer feierten anscheinend den Bond- Rückkauf der Deutschen Bank. Da diese extrem gefallen waren, da die Anleger kein Vertrauen mehr in diese hatten, hatte die Deutsche Bank durch diese Aktion Geld verdient. 

Ich würde dies allerdings eher als Aktienkursstützende Aktionen als ein historisches Ereignis beschreiben.

Sicherlich ist die Deutsche Bank too big to fail, aber leider sind wir Kleinanleger es nicht. Davon können die Kleinaktionäre der damals verstaatlichten IKB ein Lied singen. Es gab im Rahmen des „Squeeze Outs“ ein Trostpflaster, mehr nicht. 

 

Es ist also eher unwahrscheinlich, dass die Deutsche Bank zu alter Stärke zurückfindet. Zumindest nicht in naher Zukunft.

Vielleicht sieht man vorher sogar einstellige Kurse, je nachdem wann die staatlichen Rettungsaktionen starten.

Ich könnte mir einen Verlauf (abseits der absoluten Werte) ähnlich dem der Volkswagen Vz Aktie vorstellen, da gab es ebenso einen „Dead Cat Bounce“. Mit geschicktem Trading könnte man davon profitieren.

 

Aber Vorsicht, spekulieren bleibt spekulieren.

 

Die Krise ist definitiv zurück, hoffen wir, dass es so glimpflich ausgeht wie zuletzt.

 

 

Euer Torty Cash

 

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Mo

08

Feb

2016

Stehen wir vor einem Crash?

Deutsche Bank (Quelle: Finanzen100)
Deutsche Bank (Quelle: Finanzen100)

Die Eurokrise flammt wieder auf…

 

Eigentlich sollte man sich von schlechten Stimmungen nicht nervös machen lassen. Es passierte mir zu oft, dass genau dann der Markt drehte, wenn ich dieses Unwohlsein verspürte. Aber es hat sich seit dem einiges geändert, der Aktienmarkt und die Wirtschaft in China haben eine Bruchlandung hingelegt. Die gewaltige Kreditblase dort ist geplatzt. Die Hausse nach dem Lehman Crash scheint vorbei.

 

Sehr oft folgt auf einen Einbruch an den Finanzmärkten ein Einbruch in der Realwirtschaft, dieser hat nun begonnen und wird sich dann nach einer Zeit auch bei uns bemerkbar machen. Gerade in Deutschland, da wir ein exportorientiertes Land sind. VW z.B. verkauft ca. jedes dritte Auto ins Reich der Mitte.

 

Der Ölpreis ist auf unter 30 Dollar gefallen, so tief wie seit über 11 Jahren nicht mehr. Das wirkt erstmals für die Ölverbrauchenden Ländern wie Deutschland wie ein Konjunkturpaket, die Verbraucher haben mehr Geld in der Tasche, welches sie ausgeben können. Allerdings kommen irgendwann auch die negativen Auswirkungen zu tragen und zwar dann, wenn die Ölexportierenden Länder irgendwann vor der Pleite stehen, wie zur Zeit Venezuela, Russland und andere. 

Wenn diese ihre Schulden (praktisch jeder Staat hat Schulden) nicht mehr zurückzahlen können, müssen die Gläubigerbanken diese abschreiben und können ins Wanken geraten und die Gefahr einer Abwärtsspirale ist gegeben.

Nun begreife ich nicht was alles wirklich bei den Banken vor sich geht, aber man liest von ersten Bank Runs in Italien (Banca Monte dei Paschi), die Medien verbreiten eine Stimmung gegen Bargeld, Gold steigt seit Wochen und die Aktienkurse der v.a. europäischen Banken fallen. Der Kurs der Deutschen Bank ist heute weniger Wert als zur Zeit der Lehman Krise.

Der Zins auf Portugals Anleihen hat ein Hoch seit 2014 erreicht (Bloomberg berichtet).

Wie geht es weiter? Im Zuge der Flüchtlingskrise und der absehbaren Verschlechterung der Wirtschaft sieht es zur Zeit nicht gut aus. Vielleicht zaubert die FED oder EZB etwas hervor, aber bis dahin werde ich versuchen nach Rebounds auf fallende Kurse zu setzen, kleine Positionen in Gold aufzubauen und den Ölpreis zu beobachten.

 

Viele Grüße,

 

 

Torty Cash 

 

0 Kommentare

Sa

11

Jan

2014

Vom guten und schlechten Gehalt

Die Reichen arbeiten nicht für Geld, sie lassen das Geld für sich arbeiten
Die Reichen arbeiten nicht für Geld, sie lassen das Geld für sich arbeiten

Was ist ein schlechtes Gehalt?

 

Die meisten von uns gehen einem Job nach. Einmal im Monat freuen wir uns über den Zahltag. Dann beginnt der nächste Monat.

Das ist doch in Ordnung?

Natürlich ist es in Ordnung und es ist immer sehr erfreulich, Geld zu bekommen. Oder ärgert sich jemand über den Zahltag? Ich glaube nicht.

Trotzdem gibt es bessere Formen von Einkommen. Es nennt sich passives Einkommen.

Was ist das und warum ist es passiv? Es nennt sich passives Einkommen, weil wir das Geld nicht aktiv verdienen. Das heißt wir arbeiten einmal an einer Sache und diese Sache verdient für uns Geld.

z.B. sind Mieteinnahmen passives Einkommen. Wir suchen uns eine geeignete Immobilie, verhandeln mit Makler und Banken. Nachdem wir mit der Arbeit fertig sind, bekommen wir jeden Monaten unseren Zahltag. Und das praktisch ohne zu arbeiten.

Wir können uns nun an an die Arbeit machen um die zweite Immobilie zu kaufen. Nach dem Kauf der zweiten Immobilie würde unser passives Einkommen steigen. Und wir wären wieder „arbeitslos“.  

 

Anderes Beispiel wäre ein Einkommen aus Wertpapieren, z.B. Aktien oder Anleihen. Wir recherchieren, analysieren den Markt und kaufen entsprechende Papiere. Danach erhalten wir Dividenden bzw. Zinszahlungen und das wieder praktisch ohne zu arbeiten.

Wieder können wir die freigewordene Zeit nutzen um die nächsten Positionen einzukaufen. Nach dem nächsten Kauf würde unser passives Einkommen auch in diesem Fall wieder steigen.

Wir müssen nicht mehr oder intensiver zu arbeiten, da unsere vorangegangene Arbeit noch immer Geld für uns verdient. Wir können unser Einkommen sozusagen akkumulieren.

 

Ein weiterer Vorteil des passiven Einkommens gegenüber dem aktiven ist, dass die Abgaben sehr viel geringer sind und man sehr viel mehr von der Steuer absetzen kann.

So passiert es, dass ein Einkommensmillionär aus Immobilien sehr viel weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester durch ihre Arbeit.

Das sollte man das nächste mal im Hinterkopf behalten, wenn sich die Politiker wieder für Steuererhöhungen einsetzen. Sie sagen es wäre gerechter, aber es trifft nur diejenigen, die nicht vermögend sind. Die Vermögenden beziehen ihr Einkommen nämlich in den Meisten Fällen aus Kapitalanlagen wie Firmen, Immobilien, Firmenanteile etc…

Schonmal aufgefallen, wenn Vermögende für eine Reichensteuer plädieren? Ganz genau, diese Steuer würde sie sowieso nicht treffen.

 

Also noch einmal zusammengefasst:

Es gibt passives und aktives Einkommen. Das Aktive kommt aus aktiver Arbeit, das Passive kommt aus sogenannten Assets, das sind Sachen, die für Euch Geld verdienen wie Immobilien, Aktien, Patente etc…

Auf passives Einkommen gibt es weniger Abgaben und es lässt sich akkumulieren.

Haltet den Fokus also nicht nur auf euer Gehaltszettel sondern auch auf euer passives Einkommen. Das ist das gute Einkommen.

 

Viele Grüße,

 

 

Torty Cash

 
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Sa

28

Dez

2013

Macht mit: Spende für Wikipedia

Spende für Wikipedia
Spende für Wikipedia

Wissen ist Macht

 

Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an Zeiten erinnern, als das Internet noch nicht den Weg in die Haushalte gefunden hatte. Ebenso waren Computer keine Selbstverständlichkeit.

Macht es euch mal bewusst, wie schnell ihr euch heute etwas ergoogeln könnt, wenn ihr etwas nicht wisst. Oder wie oft ihr bei Wikipedia nachschaut. Auch für Arbeiten, für die Uni, für die Schule.

Damals war das Wissen sehr auf Bücher beschränkt. Und damit war es auch sehr abhängig von den finanziellen Mitteln, die man hatte. Sprich: Wenn man betuchte Eltern hatte, konnte man für eine Hausarbeit auf eine schöne Bibliothek und Enzyklopädie zurückgreifen und mit etwas Fleiß gab es eine gute Note. Hatte man allerdings weniger Glück und hatte eher arme Eltern war man auf die spärlichen Bücher, wenn es die überhaupt gab, angewiesen. Wenn man Glück hatte, gab es eine Bücherei vor Ort. Armen Haushalten war es also nicht einfach eine gute Hausarbeit abzuliefern oder an Wissen zu kommen.

Das hat sich nun mit dem Zeitalter des Internets und der Informationstechnologie geändert. Für sehr überschaubares Geld kann man sich gebrauchte PCs kaufen, und mit denen den Zutritt zum Internet und damit zu fast unendlichem Wissen. Und dazu trägt Wikipedia einen entscheidenden Teil bei. Die Welt ist gerechter geworden, das Wissen ist nun auch ärmeren Schichten zugänglich.

Dafür bin ich sehr dankbar und deshalb spende ich auch gerne für Wikipedia.

Ich hoffe ihr tut es mir nach und wünsche Euch das Beste,

 

 

Torty Cash

 
4 Kommentare

So

22

Dez

2013

Verdiene ich zu wenig? Was kann ich tun?

The world will pay you what you bargain for
The world will pay you what you bargain for

Ist das Gehalt ungerecht verteilt?

 

Jeder von uns hat sich sicherlich schon Gedanken über die Höhe seines Gehaltes gemacht. Und zwar positive wie auch negative. Man freut sich über eine Gehaltserhöhung. Oder es gab vielleicht mal harte und stressige Zeiten und man wünscht sich mehr „Schmerzensgeld“. Oder man fühlt sich als Fremdarbeiter ungerecht bezahlt. Es gibt sicherlich unendlich mehr Gründe, um sich Gedanken um sein Gehalt zu machen.

Wie kommt die Höhe des Gehaltes zustande? Warum verdient man in manchen Berufen relativ wenig und warum verdienen Menschen Millionen, wie Spitzensportler, Konzernlenker, Schauspieler etc.?

Ist es einfach nur ungerecht oder gibt es eine Gesetzmäßigkeit? Wenn man diese Gesetzmäßigkeit kennen würde, könnte man doch sein Gehalt gezielt aufbessern?

Earl Nightingale sagt in seinem Programm Lead the Fieldfolgendes:

 „The amount of money we receive will always be in direct ratio to the demand for what we do, to our ability to do it, and to the difficulty of replacing us.“

Die Höhe des Gehaltes hängt seiner Formel nach direkt davon ab, wie hoch unsere Arbeit nachgefragt wird, wie gut unsere Fähigkeit ist, diese auszuführen und wie einfach oder schwierig wir zu ersetzen sind.

Weiterhin sagt er, dass wir nicht das bekommen, was wir uns wünschen sondern genau das, was wir verdienen. Unser Gehalt entspricht genau unserem Nutzen (engl. service). Wenn wir mehr verdienen wollen, müssen wir unseren Nutzen, unser Service verbessern und erhöhen.

Das passt genau zu Bodo Schäfers Formel in seinem Buch bzw. Hörbuch „Der Weg zur finanziellen Freiheit“. Für ihn haben folgende Punkte Einfluss auf die Höhe des Gehaltes:

 

1. Qualität - Wie gut sind sie in ihrem Bereich?

 

2. Energie - Wie viel Energie sind sie bereit in ihr berufliches Fortkommen zu investieren?

 

3. Ausbreitung / Bekanntwerden - Der wichtigste Baustein des Verdienstes. Wie viele Menschen erreichen sie mit ihren Produkten bzw. Service?

 

4. Selbstwert - Wie gut können sie sich verkaufen?

 

5. Ideen - Sind sie kreativ und aufgeschlossen für Neues?

 

Punkt 3 hat dabei den höchsten Multiplikator, den höchsten Einfluss auf die Höhe des Gehaltes. Das deckt sich mit den sehr hohen Gehältern der Bestverdiener. Als sehr gutes Beispiel dienen hier die Spitzensportler, die Millionen von Menschen in ihren Bann ziehen.

Was ich noch hinzufüge ist:

 

6. Unsere Einstellung - Sind wir positiv oder negativ eingestellt?

 

Diesen Punkt empfinde ich als sehr wichtig, denn durch eine positive Einstellung können wir so viel in unserem Leben ändern, so viel Positives anziehen. Unsere Umwelt reagiert wie ein Spiegel auf uns. Dass dies stimmt, können wir uns ganz schnell bewusst machen: Wenn wir Lächeln, bekommen wir ein Lächeln zurück. Möchten wir einen Schlag ins Gesicht, teilen wir zuerst aus. 

Es kommt also alles zurück, was wir aussenden. 

Wenn wir also das Gefühl haben, zu wenig zu verdienen können wir es als ungerecht empfinden, es als Pech abtun, die Schuld den unglücklichen Umständen geben oder wir analysieren uns und unsere Arbeit, unsere Dienste und versuchen uns zu verbessern. Wir können uns überlegen wie wir mehr Menschen mit unseren Produkten bzw. Diensten erreichen können. Wir können uns fortbilden, wir können in unserem Bereich besser werden, wir können mehr Verantwortung übernehmen. Wir können an unserer Einstellung arbeiten. Wir können lernen positiv zu denken.

Wenn wir all dies tun, wird der Erfolg bald zu uns kommen.

 

Und den wünscht Euch

 

Torty Cash

 

3 Kommentare

So

14

Feb

2016

Ist die Deutsche Bank Aktie ein Schnäppchen?

Deutsche Bank (Quelle: Finanzen100)
Deutsche Bank (Quelle: Finanzen100)

Chance oder nicht?

 

Der Aktienkurs der Deutschen Bank möchte unbedingt in den Süden und hat nun Kurse erreicht, die tiefer liegen als zu Zeiten der Lehman Krise. Wenn Aktien namhafter Unternehmen dermaßen fallen, zieht es irgendwann die sogenannten Schnäppchenjäger an. Man sagt doch, günstig kaufen und teuer verkaufen. So einfach ist die Regel an der Börse. 

 

Das dachten sich wahrscheinlich viele Leute, die die Aktie am letzten Freitag um knapp 13% in die Höhe hievten. Also Zeit um auf den gerade losgefahrenen Zug zuzusteigen?

Es ist wahr, die besten Gewinne macht man wenn man Umkehrpunkte erwischt allerdings es ist eine Kunst herauszufinden, ob es sich um einen sogenannten Pivot Point handelt oder nicht. Nicht nur Kunst, es ist auch Wissenschaft, Philosophie und Alchemie. 

 

Soros schrieb im Rahmen seiner Theorie über Reflexivität dazu, dass zu jeder Zeit ein sich selbst verstärkender Trend sich umkehren kann. Dazu müsste es ein historisches Ereignis geben.

Gab es das? Die Käufer feierten anscheinend den Bond- Rückkauf der Deutschen Bank. Da diese extrem gefallen waren, da die Anleger kein Vertrauen mehr in diese hatten, hatte die Deutsche Bank durch diese Aktion Geld verdient. 

Ich würde dies allerdings eher als Aktienkursstützende Aktionen als ein historisches Ereignis beschreiben.

Sicherlich ist die Deutsche Bank too big to fail, aber leider sind wir Kleinanleger es nicht. Davon können die Kleinaktionäre der damals verstaatlichten IKB ein Lied singen. Es gab im Rahmen des „Squeeze Outs“ ein Trostpflaster, mehr nicht. 

 

Es ist also eher unwahrscheinlich, dass die Deutsche Bank zu alter Stärke zurückfindet. Zumindest nicht in naher Zukunft.

Vielleicht sieht man vorher sogar einstellige Kurse, je nachdem wann die staatlichen Rettungsaktionen starten.

Ich könnte mir einen Verlauf (abseits der absoluten Werte) ähnlich dem der Volkswagen Vz Aktie vorstellen, da gab es ebenso einen „Dead Cat Bounce“. Mit geschicktem Trading könnte man davon profitieren.

 

Aber Vorsicht, spekulieren bleibt spekulieren.

 

Die Krise ist definitiv zurück, hoffen wir, dass es so glimpflich ausgeht wie zuletzt.

 

 

Euer Torty Cash

 

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Mo

08

Feb

2016

Stehen wir vor einem Crash?

Deutsche Bank (Quelle: Finanzen100)
Deutsche Bank (Quelle: Finanzen100)

Die Eurokrise flammt wieder auf…

 

Eigentlich sollte man sich von schlechten Stimmungen nicht nervös machen lassen. Es passierte mir zu oft, dass genau dann der Markt drehte, wenn ich dieses Unwohlsein verspürte. Aber es hat sich seit dem einiges geändert, der Aktienmarkt und die Wirtschaft in China haben eine Bruchlandung hingelegt. Die gewaltige Kreditblase dort ist geplatzt. Die Hausse nach dem Lehman Crash scheint vorbei.

 

Sehr oft folgt auf einen Einbruch an den Finanzmärkten ein Einbruch in der Realwirtschaft, dieser hat nun begonnen und wird sich dann nach einer Zeit auch bei uns bemerkbar machen. Gerade in Deutschland, da wir ein exportorientiertes Land sind. VW z.B. verkauft ca. jedes dritte Auto ins Reich der Mitte.

 

Der Ölpreis ist auf unter 30 Dollar gefallen, so tief wie seit über 11 Jahren nicht mehr. Das wirkt erstmals für die Ölverbrauchenden Ländern wie Deutschland wie ein Konjunkturpaket, die Verbraucher haben mehr Geld in der Tasche, welches sie ausgeben können. Allerdings kommen irgendwann auch die negativen Auswirkungen zu tragen und zwar dann, wenn die Ölexportierenden Länder irgendwann vor der Pleite stehen, wie zur Zeit Venezuela, Russland und andere. 

Wenn diese ihre Schulden (praktisch jeder Staat hat Schulden) nicht mehr zurückzahlen können, müssen die Gläubigerbanken diese abschreiben und können ins Wanken geraten und die Gefahr einer Abwärtsspirale ist gegeben.

Nun begreife ich nicht was alles wirklich bei den Banken vor sich geht, aber man liest von ersten Bank Runs in Italien (Banca Monte dei Paschi), die Medien verbreiten eine Stimmung gegen Bargeld, Gold steigt seit Wochen und die Aktienkurse der v.a. europäischen Banken fallen. Der Kurs der Deutschen Bank ist heute weniger Wert als zur Zeit der Lehman Krise.

Der Zins auf Portugals Anleihen hat ein Hoch seit 2014 erreicht (Bloomberg berichtet).

Wie geht es weiter? Im Zuge der Flüchtlingskrise und der absehbaren Verschlechterung der Wirtschaft sieht es zur Zeit nicht gut aus. Vielleicht zaubert die FED oder EZB etwas hervor, aber bis dahin werde ich versuchen nach Rebounds auf fallende Kurse zu setzen, kleine Positionen in Gold aufzubauen und den Ölpreis zu beobachten.

 

Viele Grüße,

 

 

Torty Cash 

 

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Sa

11

Jan

2014

Vom guten und schlechten Gehalt

Die Reichen arbeiten nicht für Geld, sie lassen das Geld für sich arbeiten
Die Reichen arbeiten nicht für Geld, sie lassen das Geld für sich arbeiten

Was ist ein schlechtes Gehalt?

 

Die meisten von uns gehen einem Job nach. Einmal im Monat freuen wir uns über den Zahltag. Dann beginnt der nächste Monat.

Das ist doch in Ordnung?

Natürlich ist es in Ordnung und es ist immer sehr erfreulich, Geld zu bekommen. Oder ärgert sich jemand über den Zahltag? Ich glaube nicht.

Trotzdem gibt es bessere Formen von Einkommen. Es nennt sich passives Einkommen.

Was ist das und warum ist es passiv? Es nennt sich passives Einkommen, weil wir das Geld nicht aktiv verdienen. Das heißt wir arbeiten einmal an einer Sache und diese Sache verdient für uns Geld.

z.B. sind Mieteinnahmen passives Einkommen. Wir suchen uns eine geeignete Immobilie, verhandeln mit Makler und Banken. Nachdem wir mit der Arbeit fertig sind, bekommen wir jeden Monaten unseren Zahltag. Und das praktisch ohne zu arbeiten.

Wir können uns nun an an die Arbeit machen um die zweite Immobilie zu kaufen. Nach dem Kauf der zweiten Immobilie würde unser passives Einkommen steigen. Und wir wären wieder „arbeitslos“.  

 

Anderes Beispiel wäre ein Einkommen aus Wertpapieren, z.B. Aktien oder Anleihen. Wir recherchieren, analysieren den Markt und kaufen entsprechende Papiere. Danach erhalten wir Dividenden bzw. Zinszahlungen und das wieder praktisch ohne zu arbeiten.

Wieder können wir die freigewordene Zeit nutzen um die nächsten Positionen einzukaufen. Nach dem nächsten Kauf würde unser passives Einkommen auch in diesem Fall wieder steigen.

Wir müssen nicht mehr oder intensiver zu arbeiten, da unsere vorangegangene Arbeit noch immer Geld für uns verdient. Wir können unser Einkommen sozusagen akkumulieren.

 

Ein weiterer Vorteil des passiven Einkommens gegenüber dem aktiven ist, dass die Abgaben sehr viel geringer sind und man sehr viel mehr von der Steuer absetzen kann.

So passiert es, dass ein Einkommensmillionär aus Immobilien sehr viel weniger Steuern zahlt als eine Krankenschwester durch ihre Arbeit.

Das sollte man das nächste mal im Hinterkopf behalten, wenn sich die Politiker wieder für Steuererhöhungen einsetzen. Sie sagen es wäre gerechter, aber es trifft nur diejenigen, die nicht vermögend sind. Die Vermögenden beziehen ihr Einkommen nämlich in den Meisten Fällen aus Kapitalanlagen wie Firmen, Immobilien, Firmenanteile etc…

Schonmal aufgefallen, wenn Vermögende für eine Reichensteuer plädieren? Ganz genau, diese Steuer würde sie sowieso nicht treffen.

 

Also noch einmal zusammengefasst:

Es gibt passives und aktives Einkommen. Das Aktive kommt aus aktiver Arbeit, das Passive kommt aus sogenannten Assets, das sind Sachen, die für Euch Geld verdienen wie Immobilien, Aktien, Patente etc…

Auf passives Einkommen gibt es weniger Abgaben und es lässt sich akkumulieren.

Haltet den Fokus also nicht nur auf euer Gehaltszettel sondern auch auf euer passives Einkommen. Das ist das gute Einkommen.

 

Viele Grüße,

 

 

Torty Cash

 
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Sa

28

Dez

2013

Macht mit: Spende für Wikipedia

Spende für Wikipedia
Spende für Wikipedia

Wissen ist Macht

 

Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an Zeiten erinnern, als das Internet noch nicht den Weg in die Haushalte gefunden hatte. Ebenso waren Computer keine Selbstverständlichkeit.

Macht es euch mal bewusst, wie schnell ihr euch heute etwas ergoogeln könnt, wenn ihr etwas nicht wisst. Oder wie oft ihr bei Wikipedia nachschaut. Auch für Arbeiten, für die Uni, für die Schule.

Damals war das Wissen sehr auf Bücher beschränkt. Und damit war es auch sehr abhängig von den finanziellen Mitteln, die man hatte. Sprich: Wenn man betuchte Eltern hatte, konnte man für eine Hausarbeit auf eine schöne Bibliothek und Enzyklopädie zurückgreifen und mit etwas Fleiß gab es eine gute Note. Hatte man allerdings weniger Glück und hatte eher arme Eltern war man auf die spärlichen Bücher, wenn es die überhaupt gab, angewiesen. Wenn man Glück hatte, gab es eine Bücherei vor Ort. Armen Haushalten war es also nicht einfach eine gute Hausarbeit abzuliefern oder an Wissen zu kommen.

Das hat sich nun mit dem Zeitalter des Internets und der Informationstechnologie geändert. Für sehr überschaubares Geld kann man sich gebrauchte PCs kaufen, und mit denen den Zutritt zum Internet und damit zu fast unendlichem Wissen. Und dazu trägt Wikipedia einen entscheidenden Teil bei. Die Welt ist gerechter geworden, das Wissen ist nun auch ärmeren Schichten zugänglich.

Dafür bin ich sehr dankbar und deshalb spende ich auch gerne für Wikipedia.

Ich hoffe ihr tut es mir nach und wünsche Euch das Beste,

 

 

Torty Cash

 
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So

22

Dez

2013

Verdiene ich zu wenig? Was kann ich tun?

The world will pay you what you bargain for
The world will pay you what you bargain for

Ist das Gehalt ungerecht verteilt?

 

Jeder von uns hat sich sicherlich schon Gedanken über die Höhe seines Gehaltes gemacht. Und zwar positive wie auch negative. Man freut sich über eine Gehaltserhöhung. Oder es gab vielleicht mal harte und stressige Zeiten und man wünscht sich mehr „Schmerzensgeld“. Oder man fühlt sich als Fremdarbeiter ungerecht bezahlt. Es gibt sicherlich unendlich mehr Gründe, um sich Gedanken um sein Gehalt zu machen.

Wie kommt die Höhe des Gehaltes zustande? Warum verdient man in manchen Berufen relativ wenig und warum verdienen Menschen Millionen, wie Spitzensportler, Konzernlenker, Schauspieler etc.?

Ist es einfach nur ungerecht oder gibt es eine Gesetzmäßigkeit? Wenn man diese Gesetzmäßigkeit kennen würde, könnte man doch sein Gehalt gezielt aufbessern?

Earl Nightingale sagt in seinem Programm Lead the Fieldfolgendes:

 „The amount of money we receive will always be in direct ratio to the demand for what we do, to our ability to do it, and to the difficulty of replacing us.“

Die Höhe des Gehaltes hängt seiner Formel nach direkt davon ab, wie hoch unsere Arbeit nachgefragt wird, wie gut unsere Fähigkeit ist, diese auszuführen und wie einfach oder schwierig wir zu ersetzen sind.

Weiterhin sagt er, dass wir nicht das bekommen, was wir uns wünschen sondern genau das, was wir verdienen. Unser Gehalt entspricht genau unserem Nutzen (engl. service). Wenn wir mehr verdienen wollen, müssen wir unseren Nutzen, unser Service verbessern und erhöhen.

Das passt genau zu Bodo Schäfers Formel in seinem Buch bzw. Hörbuch „Der Weg zur finanziellen Freiheit“. Für ihn haben folgende Punkte Einfluss auf die Höhe des Gehaltes:

 

1. Qualität - Wie gut sind sie in ihrem Bereich?

 

2. Energie - Wie viel Energie sind sie bereit in ihr berufliches Fortkommen zu investieren?

 

3. Ausbreitung / Bekanntwerden - Der wichtigste Baustein des Verdienstes. Wie viele Menschen erreichen sie mit ihren Produkten bzw. Service?

 

4. Selbstwert - Wie gut können sie sich verkaufen?

 

5. Ideen - Sind sie kreativ und aufgeschlossen für Neues?

 

Punkt 3 hat dabei den höchsten Multiplikator, den höchsten Einfluss auf die Höhe des Gehaltes. Das deckt sich mit den sehr hohen Gehältern der Bestverdiener. Als sehr gutes Beispiel dienen hier die Spitzensportler, die Millionen von Menschen in ihren Bann ziehen.

Was ich noch hinzufüge ist:

 

6. Unsere Einstellung - Sind wir positiv oder negativ eingestellt?

 

Diesen Punkt empfinde ich als sehr wichtig, denn durch eine positive Einstellung können wir so viel in unserem Leben ändern, so viel Positives anziehen. Unsere Umwelt reagiert wie ein Spiegel auf uns. Dass dies stimmt, können wir uns ganz schnell bewusst machen: Wenn wir Lächeln, bekommen wir ein Lächeln zurück. Möchten wir einen Schlag ins Gesicht, teilen wir zuerst aus. 

Es kommt also alles zurück, was wir aussenden. 

Wenn wir also das Gefühl haben, zu wenig zu verdienen können wir es als ungerecht empfinden, es als Pech abtun, die Schuld den unglücklichen Umständen geben oder wir analysieren uns und unsere Arbeit, unsere Dienste und versuchen uns zu verbessern. Wir können uns überlegen wie wir mehr Menschen mit unseren Produkten bzw. Diensten erreichen können. Wir können uns fortbilden, wir können in unserem Bereich besser werden, wir können mehr Verantwortung übernehmen. Wir können an unserer Einstellung arbeiten. Wir können lernen positiv zu denken.

Wenn wir all dies tun, wird der Erfolg bald zu uns kommen.

 

Und den wünscht Euch

 

Torty Cash

 

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